Bin im Keller – ein blutiges Intermezzo

für Jugendliche und Erwachsene

Das Gehirn, Zeichen des menschlichen Geistes, Symbol der Überlegenheit und des technischen Fortschritts, ist nicht mehr in uns. Es ist auf dem Wege in die Zivilisation verloren gegangen, geraubt von gewissenlosen Menschen, verloren für immer, zerstört und gegessen.

Die Vergangenheit, gelöscht von der großen Festplatte, der Papierkorb geleert; nur noch Spuren sind vorhanden: die Ahnung ist noch da – das Wissen ist dahin.

Aber dies alles wissen wir schon längst.

Was wir nicht wissen ist, wie das Schreckliche geschehen konnte, denn die Tatsache selbst haben wir längst akzeptiert. Die Leere im Kopf ist uns Gewohnheit geworden, wir haben gelernt, gut damit zu leben.

Aber wie konnte es dazu kommen?

Hell erleuchtet ist der Weg ins Dunkel, finster die Vergangenheit. – Es lebe die Unschuld!

Regie: Hans-Jochen Menzel
Puppenspieler: Irene Winter, Torsten Gesser
Puppen: Thomas Klemm
Musik, Licht, Bühne und Technik: Malte Hahm
Assistenz: Christiane Kampwirth