Ein fast vergessenes Dorf irgendwo in der deutschen Provinz, an dem der Aufschwung nur vorüberrast: wie zum Hohn fährt
der glänzende Intercity täglich ganz ohne Halt durch das staubige Nest. Eine Idee keimt auf und ergreift die letzten
Kneipenbewohner: Entgleisen müsste er, dann kommt die Presse, das Fernsehen und vielleicht neue Hoffnung nach Lakow.
Am Ende ist der Hebel im alten Stellwerk tatsächlich umgelegt, Lakow hat zwei Einwohner weniger, eine bittere Erkenntnis mehr
und nur der Intercity fährt wie immer.
Oliver Bukowskis groteske Story als rasante Fahrt über die Spielleiste in einen der Randbezirke gesamtdeutscher Wirklichkeit.
Regie: Jörg Lehmann
Spiel: Christine Müller, Irene Winter, Torsten Gesser
und Martin Karl
Puppen & Bühne: Atif Hussein