Die Hellersdorfer Dezember 1998
Puppig-peppige Pfiffigkeiten: Das WEITE THEATER erzählt von Hänsel und Gretel“
...Irene Winter und Torsten Gesser servieren die Geschichte vom tapferen Brüderchen und dem gleichfalls mutigen und außerdem noch klugen Schwesterchen.
...vornehmlich Muttis und Vatis hatten sich mit ihren Sprösslingen eingefunden und alle zogs erst einmal zu Boden. Verzichtete die Inszenierung doch auf Zuschauersitze bzw. -bänke. Statt dessen lässt man sich samt Kissen auf einem fiktiven Waldboden nieder. Nun ist man mittendrin im Geschehen...
Nun zur Story. Nach dem beim Weiten Theater üblichen leichtsanften Aufgalopp, der sich unter anderem mit Borkenkäfern, dem typischen Geschwistergezänk und familiären Belastungen beschäftigte, ging´s danach richtig zur Bühnensache. Lichteffekte und schauspielerische Eleganz hauchten puppig-peppigen dramaturgischen Einfällen Leben ein. Sei es beim erfrischenden Auftritt der Pilze oder bei der webenden Balance der Weißen Witwe. Durch den Wechsel zur zweiten Bühne gewann der Schauwert an märchenhafter Qualität...