Omas Fehler sorgt für Alarmstufe Rot
Ach ja, die Oma. Jetzt hat sie doch beim Heizen ihres Kachelofens irgendwie nicht aufgepasst und löst somit Alarmstufe Rot bei der Feuerwehr aus. Wie der Blitz sind die glorreichen sieben Floriansjünger auf dem Weg und retten und löschen.
Das Weite Theater nahm sich mit seiner jüngsten Inszenierung "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" des beliebten Kinderbuchs von Hannes Hüttner an. Martin Karl wurde dabei als Spieler von der Regisseurin Ania Michaelis gehörig auf Tempo gebracht und gibt dies an die Feuerwehr-Puppen weiter. Wenn voller Einsatz gefragt ist, gibt’s kein Pardon.
Branddirektor Karl nimmt sich da nicht aus und bietet wie gewohnt sportlich-akrobatische Einlagen an – vom Handstand bis zu gewagten Sprüngen. "Stark und mutig", so soll die Truppe sein. Zwischen den Einsätzen, schließlich gilt es noch Emil zu retten und die Versorgung der Tierparkbewohner zu sichern, macht sich ein gemütliches Kaffeestuben-Flair in der anheimelnden Feuerwache breit. Besorgt fragt der Chef, ob denn alle ihre Stullen dabei hätten und ob der Kaffee warm wäre. Doch wie der Titel bereits sagt ...
Fürs Kinderauge ist nicht nur das feuerrote Auto ein schöner Blickfang. Martin Karl schlüpft zudem
stimmlich – das ist ja seine altbekannte Stärke – in die verschiedenen Figuren, die in aller Hektik
nie den Überblick verlieren ...
Fmb